Wir denken Bildung in neuen Dimensionen

An unserer breit gefächerten, von der Kita bis zum Abitur reichenden Bildungsarbeit wirken tagtäglich über 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit – angefangen von den Reinigungskräften, den Hausmeistern, dem Küchenpersonal, dem Kollegium in den Schulen, den pädagogischen Fachkräften in unseren Kitas bis hin zu unseren fleißigen Büroangestellten, die im Hintergrund unseren Träger am Laufen halten. Diese Arbeit hat in den vergangenen Monaten unter den außerordentlichen Bedingungen der Corona-Pandemie stattgefunden. Der Unterrichtsbetrieb musste im Zuge der umfassenden Kontaktbeschränkungen im März 2020 eingestellt werden. Und das ist nicht alles: Auch unser traditionelles Sommerfest mit all seinen Bühnenauftritten, den Essensständen und der Hüpfburg fiel ebenfalls ins Wasser. Kurzum: Viele Routinen gab es von einem Tag auf den anderen nicht mehr.

Lockdown, Digitalunterricht und Videokonferenzen

Doch Not macht bekanntlich erfinderisch. Damit der Unterricht für alle SchülerInnen trotz Lockdown weitergehen konnte, entwickelten wir eine neue Strategie. So griffen unsere Schulen auf Videokonferenzen unterschiedlicher Onlineplattformen zurück, um die pädagogische Arbeit virtuell fortzusetzen. Es wurden Online-Stundenpläne für den Digitalunterricht erstellt. Auch wurde eine Online-Pausenregelung zwischen den Unterrichtseinheiten vereinbart, sodass jede Klassengemeinschaft sich auf der jeweiligen Lernplattform sehen und untereinander austauschen konnte.

Jenen Notlehrbetrieb, bei dem die Hausaufgabenbetreuung und die Kommunikation nur über E-Mails läuft, wie es bei vielen anderen Schulen zu dem Zeitpunkt der Fall war, halten wir – selbst in Corona-Zeiten – für unzureichend und veraltet. Denn gerade die Bildungsarbeit lebt von der direkten Interaktion zwischen Lehrkräften und der Schülerschaft. Ein positiver Nebeneffekt des ausbleibenden Präsenzbetriebs ergab sich somit im daraus resultierenden Digitalisierungsschub. Dieses erarbeitete Digitalkonzept werden wir weiter ausbauen und mit dem herkömmlichen Unterricht verstärkt verbinden.

Lob für SchülerInnen, Dank an unsere Belegschaft

An dieser Stelle gilt mein Lob all jenen SchülerInnen, die zuhause bleiben mussten, sich jedoch technikaffin gezeigt und die Ausnahmesituation gut gemeistert haben. Daneben möchte ich auch unserer gesamten Belegschaft, aber insbesondere unserem Lehrpersonal ganz herzlich danken. Sie gaben in kurzer Zeit ihr Bestes, um unserem Bildungsauftrag trotz allem bestmöglich gerecht zu werden. Durch diese neu gesammelten Erfahrungen sind wir für die neue Pandemienormalität und für den Fall erneuter Kontaktbeschränkungen gut gewappnet.

Jugend-forscht-Schulpreis 2020

In der Frühphase der Pandemie, noch vor dem ersten Lockdown, konnte „Jugend forscht“ noch ungehindert stattfinden. An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, dem Wilhelmstadt Gymnasium zum Jugend-forscht-Schulpreis 2020 zu gratulieren. Seit mittlerweile elf Jahren nimmt unser diesjähriger Preisträger an diesem prestigeträchtigen Wettbewerb teil. Hinzu kommt: Seit fünf Jahren ist das Fach „Jugend forscht“ fester Bestandteil des Schulkonzeptes. So schafften wir es, nach sieben Jahren als erste Bildungseinrichtung den Schulpreis wieder nach Spandau zu holen. Daneben gratuliere ich auch den beiden anderen Mitgewinnern von Jugend forscht; sie haben es sich verdient!

Diese Erfolge und unsere flexible Anpassungsfähigkeit spiegeln sich auch in unseren steigenden Schülerzahlen wider. So freuen wir uns, als Bildungsträger unseren Wachstumskurs fortzusetzen.

Herzlichst

Ihr Muzaffer Toy
Geschäftsführer IBEB gGmbH

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